Ein kürzlich im amerikanischen Fachjournal PNAS veröffentlichter Artikel legt nahe, dass frittierte Speisen, die oft als wohltuend empfunden werden, negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben könnten.
Die Ergebnisse einer Studie mit 140.728 Teilnehmern über einen Zeitraum von 11,3 Jahren zeigen, dass Personen, die regelmäßig frittierte Speisen, insbesondere Pommes frites, konsumieren, ein um 12 % höheres Risiko für Angstzustände und ein um 7 % höheres Risiko für Depressionen aufweisen. Junge Männer scheinen besonders betroffen zu sein. Wissenschaftler betonen daher, wie wichtig es ist, den Konsum von frittierten Speisen für die psychische Gesundheit zu reduzieren.
Andere Experten halten diese Ergebnisse jedoch für relativ. Ein von CNN interviewter Arzt erklärte, die Studie könne ebenso gut darauf hindeuten, dass Menschen mit Angstzuständen oder Depressionen häufig zu solchen Speisen greifen, um ihre Symptome zu lindern. Es ist wichtig zu beachten, dass die allgemeine Qualität der Ernährung sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit beeinflusst.
Sophie de Duiéry
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